München, 15. Juni 2020 – Die Mutares SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A2NB650) verfolgt seit ihrer Gründung vor über zehn Jahren sehr erfolgreich ein spezielles Private-Equity-Geschäftsmodel: Unternehmen in Umbruchsituationen werden günstig gekauft und nach mehrjähriger Stabilisierung und Restrukturierung – unter Einsatz  konzerneigener Berater und ggf. durch passende Zukäufe abgerundet – wird die dabei erzielte Wertsteigerung bei einem Weiterverkauf (Exit) abgeschöpft.

Um die Transparenz über das komplexe Geschäftsmodell und die damit erzielten Erfolge für Aktionäre und potenzielle Investoren weiter zu erhöhen, hat Mutares die Kommunikationsstrategie mit neuen Elementen fortentwickelt und zugleich auf Erfolgsparameter mit starken Wachstumsperspektiven fokussiert.

Bereits seit Jahresbeginn 2020 wird die übliche Segmentierung des Portfolios nach Branchen durch eine weitere Clusterung nach Restrukturierungsfortschritt ergänzt. Dadurch wird erkennbar, dass Mutares sowohl in zyklische als auch nichtzyklische Branchen investiert und bei welchen Assets ein Exit für lukrative Angebote vorbereitet wird.

In Fortführung der Ausführungen von Mutares-CEO Robin Laik auf der diesjährigen Hauptversammlung stellt Mutares in der Kapitalmarkt-Kommunikation zudem zukünftig die folgenden Erfolgsparameter in den Fokus:

  • Annualisierter Konzernumsatz: Hier strebt Mutares durch kontinuierliche Ausweitung des durchschnittlich gehaltenen Portfolios eine mittelfristige Verdoppelung von bisher ca. EUR 1 Mrd. auf mindestens EUR 2 Mrd. an. Der Vorstand geht dabei davon aus, dass sich in der aktuellen Corona-Wirtschaftskrise für Mutares als Restrukturierungsspezialisten zusätzliche attraktive Chancen eröffnen, die auch dank der zu Jahresbeginn 2020 von Mutares erfolgreich platzierten Anleihe im Volumen von EUR 50 Mio. aktiv genutzt werden können.

 

  • Beratungserlöse: Ein Wachstum der Beratungserlöse ist zugleich ein strategischer Indikator für ein wachsendes Portfoliovolumen und damit für ein wachsendes Exit-Potenzial. Hier strebt der Vorstand von Mutares auf der Basis eines aktuellen Beratungsumsatzes von über EUR 19 Mio. im Jahr 2019 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 10 bis 20 % an.

 

  • Return on Invested Capital (ROIC): Bei dieser für Private-Equity-Unternehmen wie Mutares zentralen Rendite-Kennzahl wird für das investierte Portfolio darauf abgezielt, mit gezahlten Beratungshonoraren und Gewinnausschüttungen der jeweiligen Tochtergesellschaften an Mutares über die volle Haltedauer von in der Regel bis zu fünf Jahren bis zum Exit bereits einen ROIC von mindestens 5 zu erreichen. Exiterlöse ermöglichen dann einen finalen ROIC von 7 bis 10 für das Gesamtinvestment. Diese Rendite abzüglich der Kosten der Holdingkosten ergeben den für die Dividende relevanten Jahresüberschuss, der im Jahr 2019 bei ca. EUR 22 Mio. lag.

 

  • Dividende: Mutares verfolgt dezidiert eine langfristige, nachhaltige Dividendenpolitik, welche die Aktionäre des Unternehmens am Unternehmenserfolg maßgeblich beteiligt. Die nachhaltige Dividendenfähigkeit von Mutares stützt sich dabei auf eine breite Ertragsbasis der Holding von Gewinnen aus der Restrukturierungs-Beratung, Dividendeneinnahmen aus dem gehaltenen Portfolio sowie ggf. anfallenden Exit-Erlösen. Für die vergangenen drei Geschäftsjahre wurde im Rahmen dieser Politik jeweils eine Dividende in Höhe von mehr als EUR 15 Mio. bzw. EUR 1,00 je Aktie ausgeschüttet; dies entsprach jeweils einer prozentual zweistelligen Dividendenrendite (bezogen auf den Kurs bei Feststellung des Jahresabschlusses). Nach unveränderter Auffassung des Vorstands sollte es auch im Corona-Jahr 2020 möglich sein, aufgrund der breiten Diversifizierung des Portfolios diese nachhaltige langfristige Dividendenpolitik erfolgreich fortzusetzen.

Die neuen Elemente der Kommunikationsstrategie von Mutares wurden unter dem seit 2019 amtierenden CIO Johannes Laumann entwickelt. Das Ergebnis stimmt Laumann optimistisch: „Ich bin mir sicher, dass wir mit der fortentwickelten Kommunikationsstrategie die Wahrnehmung von Mutares als breit aufgestellten, renditestarken Restrukturierungsspezialisten weiter schärfen. Zugleich wird es für den Kapitalmarkt jetzt noch transparenter, wie erfolgreich wir unsere starken Wachstumsperspektiven nutzen. Wir sind davon überzeugt: Gerade für ein börsennotiertes Private-Equity-Unternehmen wie Mutares kann gute, professionelle Kommunikation zusätzlich wertsteigernd sein – vorausgesetzt natürlich, die Geschäftsergebnisse stimmen. Und diesbezüglich bleiben wir unverändert optimistisch, die vielfältigen sich aktuell bietenden Chancen erfolgreich für uns nutzen zu können.“